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Klassenlehrkräfte und Tutoren

Im Zentrum unserer Arbeit steht die Fürsorge für unsere Schülerinnen und Schüler in allen Jahrgangsstufen; denn nur, wer sich wohlfühlt und anerkannt wird, kann gut lernen.

Die Fragen, was brauchen die Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Jahrgängen und was braucht das einzelne Kind, werden regelmäßig auf den Klassenbesprechungen, die es in den Jahrgängen 5-10 gibt, behandelt. Die Klassenbesprechungen für jede Klasse finden alle 14 Tage statt; Klassenlehrkräfte, die Sozialpädagogin und die Sonderschullehrkraft der jeweiligen Klasse nehmen daran teil.

Im Jahrgang 5 und 6 sind in der Regel zwei Klassenlehrkräfte, wenn möglich Mann und Frau, für die Kinder zuständig. Eine/r davon führt die Klasse nach Möglichkeit bis Jahrgang 10 weiter, denn Kontinuität und verlässliche Beziehungen sind mit das Wichtigste für die Entwicklung und das Lernen der Schülerinnen und Schüler.

Die Klassenlehrkräfte sind mit möglichst vielen Stunden in ihren Klassen eingesetzt. Im Jahrgang 5 und 6 gibt es als zusätzlichen Unterricht den Klassennachmittag einmal in der Woche, den Klassenrat und das soziale Lernen, um die Beziehung zwischen Klasse und Klassenlehrer/in zu stärken.

In der Oberstufe setzen wir ebenfalls auf das Klassenlehrerprinzip. Im Jahrgang 11 haben die Klassen wie in der Mittelstufe eine Klassenlehrkraft, die sich um sie kümmert. Im Jahrgang 12 und 13 übernehmen diese Aufgabe die Tutor/innen, die immer auch Profillehrer/in sind, wodurch die Schülerinnen und Schüler relativ viele Stunden bei ihnen haben.

Wir machen die Erfahrung, dass der Unterricht bei den Klassenlehrkräften in der Regel am besten läuft. Auf die Frage an Schülerinnen und Schüler aus der Vorstufe, wie sie sich das überdurchschnittlich gute Abschneiden unserer Schule im Vergleich zu anderen Stadtteilschulen erklären, war die häufigste Antwort: „Weil sich die Klassenlehrer um uns so gut gekümmert haben. Weil sie uns ermutigt haben, aber auch streng waren!“