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Anmeldung Klasse 5 / 2017
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Wahlpflichtbereich PDF's

 

Die Jahrgänge 5-7

Kleine Klassen, die von Gymnasial- und Haupt- und Realschullehrern unterrichtet werden

In unseren Stadtteilschulklassen ab Jg. 5 knüpfen wir an die erfolgreiche Praxis unserer Beobachtungsstufe an: Kinder aller Begabungen und Neigungen werden gemeinsam in einer Klasse unterrichtet. Dabei erlauben die relativ kleinen Lerngruppen mit 20 bis 23 Schülern (ab Jg. 7 bis maximal 25 Schülern) eine optimale Förderung. Sie werden von HS-/RS- und Gymnasiallehrern unterrichtet, die auch in der Oberstufe eingesetzt sind.

Überschaubarkeit ist uns wichtig

Räumlich sind unsere Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen im Neubau und Kreuzbau am Standort Benzenbergweg untergebracht. Sowohl die Gebäude als auch die angrenzenden Schulhöfe werden allein von diesen Jahrgangsstufen genutzt, da die höheren Klassen ihre Räume am Langenfort haben.

Lernen im Lernbüro - Jede/r lernt in seinem Tempo und nach seinen Fähigkeiten

Weil wir wissen, dass das Lernen dann am besten klappt, wenn man selbstständig auf Grund der eigenen Entscheidung lernt, werden bei uns die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch im Lernbüro unterrichtet. Das Lernbüro ist jetzt bis Klasse 8 hochgewachsen.

In der Woche arbeiten die Schülerinnen und Schüler 13 Stunden im Lernbüro. Sie bearbeiten einen Wochenplan, den jedes Kind am Montag in den ersten Stunden mit Beratung der Lehrkraft festlegt. Dazu erhält das Kind genaue Aufgabenzettel und Checklisten, damit es weiß, wie es vorgehen muss. Wann es an den Aufgaben arbeitet, wie es sie kombiniert, welche es zuerst bearbeitet, kann das Kind selber auswählen. Der/die Lehrer/in steht als Beratung zur Seite.

Außer Vokabeln lernen und ähnlichem gibt es im Lernbüro, also in den Hauptfächern Deutsch, Englisch, Mathematik, keine Hausaufgaben. Übzeiten sind in die Arbeit des Lernbüros integriert oder können in der zusätzlichen Lernzeit am Nachmittag in der Ganztagsbetreuung erfolgen.

Das einzelne Kind erhält mehr Zeit vom Lehrer

Da alle Kinder der Klasse an ihrem Wochenplan arbeiten, hat der/die Lehrer/in mehr Zeit als im normalen Unterricht, sich mit dem einzelnen Kind oder kleineren Gruppen von Kindern zu beschäftigen, z. B. um zu klären, was nicht verstanden wurde.

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                                                                                                                                                                                          Fotos: Martin Boettcher

Leistungsstarken und leistungsschwächeren Kindern gerecht werden

Mit der Arbeit im Lernbüro in den Hauptfächern können die leistungsstarken Kinder besser gefordert werden, weil sie nicht immer auf die schwächeren warten müssen und schneller mit anspruchsvolleren Aufgaben beginnen können. Die leistungsschwächeren Kinder können ebenfalls in ihrem Tempo arbeiten und haben genug Zeit, um ihre Aufgaben abzuschließen. Dabei erhalten sie Unterstützung durch ihre Mitschüler und die Lehrer. Die Kooperation zwischen den Schülern ist uns wichtig, denn wie der bekannte Pädagoge Pestalozzi feststellte: Wenn man jemand anderem etwas erklärt, lernt man selbst doppelt so viel. Erklären macht also schlau!

Rückmeldungen und Noten

Regelmäßige Tests sichern, dass alle - das Kind, die Lehrer und die Eltern - wissen, wo das Kind steht und woran es arbeiten muss. Um den Lernfortschritt zu sichern, schreibt jedes Kind zum Abschluss eines überschaubaren Kompetenzbereichs, z. B. dem Kürzen von Brüchen oder der Großschreibung von Nomen, einen Test. Jedes Kind schreibt den Test zu einem anderen Zeitpunkt, nämlich dann, wenn es den Stoff beherrscht. Der Test ist erfolgreich bestanden, wenn 75 % der Ergebnisse richtig sind. Hat das Kind dies nicht geschafft, übt es weiterhin die Bereiche, die es noch nicht sicher kann und wiederholt dann den Test.

Im November und zum Halbjahr der 5. Klassen erhalten Eltern und Schülerinnen und Schüler Rückmeldungen über den Leistungsstand in den Hauptfächern auf der Grundlage der Kompetenzraster. Die Jahrgänge 6 bis 8 haben Lernentwicklungsgespräche zum Schuljahresbeginn und zur Halbjahrespause. Am Schuljahresende bekommen die Kinder ein Notenzeugnis, das sich in den Hauptfächern auf das Kompetenzraster bezieht und detaillierte Rückmeldung zur individuellen Lernentwicklung und zum Lernstand gibt. In Jahrgang 6 wird gemäß dem  Schulgesetz auch ein Halbjahreszeugnis erteilt werden.

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                                                                                                                                                                             Fotos: Martin Boettcher

Sicherheit durch die Klasse und eine/n Klassenlehrer/in von Jahrgang 5 bis 10

Das selbstständige Lernen findet ausschließlich in der Klassengemeinschaft statt; eine hohe Anzahl der Unterrichtsstunden übernimmt der Klassenlehrer. In den Jahrgängen 5 und 6 haben wir zurzeit Klassenlehrerteams, die aus einer Lehrerin und einem Lehrer bestehen. Der Klassenverband bleibt von der fünften bis zehnten Klasse bestehen.

An einem Tag in der Woche verbringt einer der Klassenlehrer in den Jahrgängen 5 + 6 zusätzlich zu seinen Unterrichtsstunden einen Nachmittag mit seiner Klasse, damit Ausflüge und Sport und Ernährungsprojekte stattfinden können und die Klassengemeinschaft gestärkt wird.

Fördern und Fordern

Durch zeitweise Doppelbesetzungen mit Sonderpädagogen, den die Klasse betreuenden Sozialpädagogen und studentischen Hilfskräften können Kinder individuell gefördert und gefordert werden.

Förderung des sozialen Klimas

Uns ist es ganz besonders wichtig, dass an unserer Schule ein gutes soziales Klima herrscht, denn nur dann können die Kinder sich wohl fühlen und gut lernen. Gemeinsam führen der Klassenlehrer und die Sozialpädagogin einmal wöchentlich in den fünften Klassen eine Stunde soziales Lernen durch. Dies wird in Jahrgang 6 im Klassenrat fortgesetzt, der in allen Klassenstufen 5-10 durchgeführt wird. Die Sozialpädagogin ist darüber hinaus immer Ansprechpartnerin für die Schülerinnen und Schüler und für Sie als Eltern, wenn Sie Unterstützung und Beratung brauchen.

Verbindliche Betreuung auch nach der Schule

An allen Tagen der Woche ist der Spieleraum am Benzenbergweg in der Mittagspause geöffnet. Nach Unterrichtsschluss betreuen unter Leitung unserer Ganztagssozialpädagogin täglich bis zu vier Personen die Kinder bis 16.00 Uhr und bieten Spiel- und Bastelangebote an. Sie können Ihr Kind verbindlich (auch für einzelne Tage) anmelden oder es kommt einfach vorbei. Zusätzlich kann Ihr Kind Neigungskurse in den Bereichen Sport, Musik, Kunst und vieles andere mehr wählen. Die Kurse sind mit dem Besuch der Ganztagsgruppe kombinierbar. Die Betreuung bis 16.00 Uhr und die Neigungskurse sind kostenlose Angebote. Zusätzlich ist eine kostenpflichtige Betreuung vor 8.00 Uhr und zwischen 16.00 und 18.00 Uhr auf Antrag möglich.

Zusätzliche Lernzeit (Hausaufgabenbetreuung)

Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit nach der Schule die zusätzliche Lernzeit zu besuchen. Dort können für die Lernbereiche Gesellschaft und Naturwissenschaft Hausaufgaben oder Lernbüromaterialien nachgearbeitet werden.

Hier: Info und Anmeldeformular

Ferienbetreuung

Unser Spieleraum-Team organisiert außerdem die Ferienbetreuung und führt diese in der ersten Woche der Herbstferien und in den ersten 7 Werktagen der Sommerferien an unserer Schule durch. Die anderen Wochen finden in Kooperation mit der Grundschule Appelhoff statt.

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                                                                                                                                                                          Fotos: Martin Boettcher

Wie geht es weiter nach Jahrgang 6?

Wahlpflichtbereich

Auch im Jahrgang 7 wird der Unterricht im Lernbüro fortgesetzt. Neu hinzu kommt der Wahlpflichtbereich. Das ist der einzige Unterricht, der nicht im Klassenverband statt findet und in dem Schüler aus verschiedenen siebten Klassen gemeinsam unterrichtet werden. Die Schüler können zwischen Kursen wie EDV, Arbeitslehre, Kunst, Sport und Gesundheit oder Modedesign wählen oder nehmen die zweite Fremdsprache auf.

Spanisch, Latein oder Französisch ab Klasse 7

Die zweite Fremdsprache wird in Klasse 7 eingeführt. Wir stellen als zweite Fremdsprachen Spanisch, Latein und Französisch zur Wahl. Allerdings kommen nicht in jedem Jahrgang alle drei Fremdsprachenkurse zustande, das hängt natürlich auch von der Größe des Jahrgangs und der Anzahl der Schüler ab, die eine zweite Fremdsprache aufnehmen möchten. Spanisch ist allerdings durchgängig vertreten. Wir empfehlen die Aufnahme der zweiten Fremdsprache allen Schülern, deren Englischleistungen gut und besser sind.

Als zweite Fremdsprache kann Spanisch aber auch noch im Jahrgang 11 neu aufgenommen werden, wenn die Schülerinnen und Schüler nach dem Mittleren Bildungsabschluss (mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3) ins Vorsemester der gymnasialen Oberstufe übergehen möchten. Zur Erfüllung der Abiturauflagen muss Spanisch dann von der 11. bis zur 13. Klasse durchgehend belegt werden.

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Erfolgreiches Lernen braucht Selbständigkeit und Realitätsbezug

Projektorientiertes Lernen

Im den Lernbereichen Gesellschaft und Naturwissenschaft finden viele realitätsnahe Projekte statt; z. B. zu den Themen: Kinder einer Welt, Tiere und Pflanzen in unserem Umkreis oder das Fahrrad-Projekt. Sechs Wochen lang arbeiten die Schülerinnen und Schüler in beiden Lernbereichen an demselben Thema. Ziel ist es, den Kindern hier Grundlagenwissen zu vermitteln und möglichst oft praktisches Arbeiten und forschendes Lernen zu ermöglichen. Die Ergebnisse werden den Eltern in vielen Projekten präsentiert.

Musikklassen

Im Jahrgang 5 und 6 gibt es die Möglichkeit eine Musikklasse anzuwählen, in der 4 Stunden in der Woche Samba geübt und im Chor musiziert wird. Regelmäßige Bühnenaufführungen fördern die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und zeigen den Eltern und dem Publikum das musikalische Können.

Ab dem Schuljahr 2014/15 sind wir YoungClassX-Schule: Dadurch können Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen zusätzlich am Schulchor teilnehmen.

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Naturwissenschaftliche Klasse

Zum Schuljahr 2016/17 bieten wir erstmals eine 5. Klasse mit einem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt in den Jahrgängen 5 + 6 an.

Im Fokus stehen das praktische Experimentieren und damit das Kennenlernen elementarer Grundkenntnisse des Arbeitens mit naturwissenschaftlichen Gerätschaften und Materialien. Hierbei wird auf die Anbindung an ausgewählte Themen des Projektunterrichts geachtet. Ebenso wie im Projektunterricht kommt dem forschenden, entdeckenden Lernen eine  besondere Bedeutung zu:  Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an einer lebensnahen Problemstellung und lösen diese experimentell und kooperativ in Kleingruppen (Egg-Race-Methode). Sie nehmen auch an schulübergreifenden Wettbewerben teil.

Ansprechpartnerin:
Dr. Cornelia Moeck-Schlömer, Abteilungsleitung 5-7
Tel. 428 88 15-23